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GOETHES ERBEN |
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Goethes Erben wurden 1989 von Oswald Henke und Peter Seipt mit der Grundidee eines Musiktheaters in deutscher Sprache gegründet. Nach dem Ausstieg von Seipt komplettierten 1991 Mindy Kumbalek (Keyboards, Schlagzeug und Saxophon) und Conny R. (Gitarren) die Formation zum Trio. In dieser Besetzung spielten sie das Debütalbum "Das Sterben ist ästhetisch bunt" ein, das im Februar 1992 auf dem Strange-Ways-Sublabel Dark Star erschien. Kurz vor der Veröffentlichung des zweiten Albums "Der Traum an die Erinnerung" (1992) verließ Conny R. die Gruppe. Das dritte Studioalbum "Tote Augen sehen Leben" schloss 1994 die als Trilogie angelegte erste Albenserie ab. Mit einem avantgardistischen, namenlosen vierten Album rückte die Band 1996 dem ursprünglichen Ziel des Musiktheaters näher. Der Nachfolger ("Schach ist nicht das Leben", 1997, produziert von FM Einheit) war dagegen wesentlich eingängiger. Das zweiaktige Musiktheaterstück "Kondition: Macht!", das 1998 als limitierte Live-CD und 1999 in einer gekürzten Fassung als normales Album erschien, gilt als das bislang ambitionierteste Vorhaben von Goethes Erben. Erst 2001 folgte "Nichts bleibt wie es war", an dessen Produktion sämtliche Mitglieder der Live-Besetzung beteiligt waren. Als Vorab-Single koppelte man das bis dato eingängigste Erben-Stück "Glasgarten" aus, für das als Gastsänger Peter Heppner von Wolfsheim gewonnen werden konnte.
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